Das Festival ist seit mehr als einem Vierteljahrhundert im frühgotischen Klangraum Krems Minoritenkirche beheimatet. »Ich denke in Klängen, nicht in Genres«, so Albert Hosp, der neue künstlerische Leiter, »und da kommt mir der Klangraum entgegen. Er ist stimmig. Er ist für alle Klänge offen.« Der Start erfolgt mit einer einzigartigen Begegnung von Epochen und Religionen: Bei »Israel In Egypt– From Slavery To Freedom« wird Georg Friedrich Händels Oratorium mit jüdischer und muslimischer Musik verflochten.
Die weiteren sieben Konzertabende entführen u. a. in die verzaubernde Welt des Salterios, präsentieren ein Streichquartett ohnegleichen, alte und neue Songs, Renaissance-Laute plus E-Gitarre, Volksmusik und viele Urauffüh rungen. Performance wird in »Bach tanzt« Teil der Musik. Am Karfreitag wird nochmals Bach erklingen, verbunden mit Hugo Distlers »Totentanz«. Der letzte Konzertabend am Ostermontag ist eine Hommage an Festivalgründer Jo Aichinger, der am 8. April 70 Jahre alt geworden wäre, mit vielen seiner Wegbegleiter:innen.